Ich bin Peterstaler

Ana Bednarsky

Einpacker, Auspacker, Etikettierer, Zählzentrum – Ana Bednarsky ist Maschinenführerin und kann viel. Sie kann sich ein Leben ohne Peterstaler nicht vorstellen. Und wenn viel Sprudel läuft, dann geht es allen gut, weiß sie. Sie arbeitet Schicht. Und jeden Tag wartet Neues auf sie. Das gefällt ihr, kommt damit doch viel Abwechslung in ihre Arbeit.

„Wenn viel Sprudel verkauft wird, geht es uns auch gut!“ reflektiert sie ihre Tätigkeiten in der Produktion. Derzeit arbeitet sie im Zählzentrum, einer hoch diffizilen Maschine, in der Plastikflaschen sortiert und gezählt werden, fremde und eigene. Wenn sie zeigt, was alles in Sprudelkisten landet und welches Durcheinander dort herrscht, wenn die Behältnisse in den Betrieb zurück kommen, dann sträuben sich dem Betrachter die Haare. Ana Bednarsky macht Ordnung, denn schließlich sollen in allen Kisten die gleichen Flaschen enthalten sein.

Am Ende der Anlage kommt ein kleiner gepresster Plastikwürfel als Rohstoff heraus. Fremdflaschen tauscht man mit anderen Mineralbrunnenbetrieben aus. „Die bringen uns unsere Flaschen zurück. Wir bringen denen ihre, dann passt das wieder“, erläutert Ana Bednarsky den enormen Aufwand, der betrieben werden muss, bis alle Flaschen wieder an ihrem Platz sind. Aus den Plastikflaschen werden durch einen externen Dienstleister wieder Rohlinge für neue PET-Flaschen produziert. Die Flaschen bleiben so in einem geschlossenen Stoffkreislauf, der ökologisch vorteilhaft ist. Flaschengrößen und Material sind so vielfältig wie ihre Arbeit. Von der Gourmet-Flasche bis zur Halbliter- und Literflasche, PET-Flaschen bis Dosen kommt jedes Behältnis bei ihr an.

Auf drei Linien purzeln die Flaschen in einen großen Container. Jeder Code auf den Flaschen wird von der Maschine automatisch eingetragen, denn am Ende gibt es für jede Flasche Pfand. Rund 24.000 PET-Flaschen laufen in der Stunde über die Anlage. Ana macht die Arbeit Spaß. „Bei mir gibt es kein Muss. Ich darf!“ lacht sie und eilt zum nächsten Band, weil dort eine Kiste quer steht und der Ablauf gestoppt wird. Von den Kunden kommen zudem riesige Säcke mit PET-Flaschen und Dosen zurück. Alle Dosen werden zerkleinert und liefern wieder wichtigen Rohstoff.

Auch die Kistenwaschstraße überwacht sie. Und wenn es zur Störung kommt, dann muss sie den Fehler suchen. Ihre Maschinen sind Kamera überwacht und mit sehr vielen Lichtschranken ausstaffiert, die bei einer Störung sofort reagieren. „Ich sorge dafür, dass die Produktion immer läuft, das hat für mich oberstete Priorität.“ Wenn Glas läuft, dann dreht der Kistenabschrauber die Deckel vollautomatisch von den Flaschen ab, denn diese sind auch wieder verwertbar. Schlechte, beschädigte Flaschen werden aussortiert. Auch an diesem Band kommen stündlich 30.000 Sprudelflaschen bei ihr vorbei. Pausen gehen nur mit Ablösung. Dann übernimmt für kurze Zeit ein Schichtkollege oder -kollegin.
Wenn die Schicht zu Ende geht, räumt Ana Bednarsky ihren Arbeitsplatz auf, macht sauber, spritzt Bänder und Boden mit dem Wasserschlauch ab, fegt umherliegende Teile zusammen, damit der nachfolgende Kollege ein ordentliches Arbeitsfeld vorfindet.

Ihre erste Begegnung mit Peterstaler hatte die Maschinenführerin schon vor der Arbeitsstelle. Sie kam aus Rumänien mit ihrem Sohn nach Deutschland, nachdem ihr Mann schon zuvor unter dem Ceausescu-Regime fliehen musste. Kein Wasser hat ihr geschmeckt, bis sie Peterstaler entdeckte. „Und was lief auf dem Band als ich hier anfing, mein Wasser!“ Ihre Verbundenheit zum Betrieb ist tiefgründig. Man hat ihr hier eine Existenz gegeben. „Bei Peterstaler habe ich eine neue Familie bekommen. Ich habe hier meinen Platz gefunden“, sagt sie und ihre Augen füllen sich mit Tränen. Sie ist dafür sehr dankbar und dankt dem „lieben Gott“ jeden Tag.

Wenn sie frei hat, kümmert sie sich gerne um das Enkelkind, geht mit ihm zum Spielplatz. Außerdem sammelt sie leidenschaftlich gerne Pilze in den Wäldern rund um ihren Wohnort. Und zu Weihnachten backt sie Plätzchen, das ist für sie das Schönste.

Radiospot

Für die kampagnenbegleitenden Radiospots waren die Kollegen persönlich zum Einsprechen im Studio.

Hier können Sie sich Anas Spot direkt anhören!