Ich bin Peterstaler

Uwe Weis

Wenn er von seinem Arbeitsalltag erzählt, leuchten seine Augen. „Ich bin schon von klein auf ein Peterstaler.“ Uwe Weis, zuständig fürs Sportsponsoring und Tausendsassa in Marketing und Vertrieb ist einer, der es mit den Menschen kann, vor allem mit den sportlichen. Selbst einmal aktiver Fußballer, weiß er, wovon er redet, wenn es um Sportsponsoring geht.

„Wir sind der Partner des Sports für über 500 Sportvereine im Südwesten.“ Und ein zuverlässiger. Manche Verträge laufen oft schon seit Jahrzehnten. „Die Vereine wissen, was sie an Peterstaler haben“, sagt der gelernte Industriekaufmann. Jedes Sponsoring ist natürlich nicht nur nehmen, sondern auch geben. „Im Clubheim oder in der Sporthalle muss Peterstaler ausgeschenkt werden“, versteht sich von selbst. Denn ein Engagement hängt immer auch „mit dem Ausschank unserer Produkte zusammen“, erklärt Weis. Dieser „Dreiklang“ zwischen Verein, Händler und Peterstaler muss stimmen. Dann profitieren alle davon. Täglich gehen bei Uwe Weis Sponsoring-Anfragen ein. Bei der Bewertung der Anfragen verlässt sich der knapp 1,90-Meter-Mann aus Schapbach gerne auf seine langjährige Erfahrung und sein Bauchgefühl.

Schon als kleiner Bub ist er auf dem Sprudel-Laster mit dem Vater mitgefahren. Später, als Schüler, hat er als Ferienjobber bei Peterstaler gearbeitet. „Ich habe mit geholfen, die Ware für den Export zu verladen, von Hand!“ Ihm war früh klar, dass er nach dem Abitur am Hausacher Gymnasium nicht studieren wollte. Den Ausbildungsplatz bei Peterstaler hatte er sich schon in der zwölften Klasse gesichert. Nach der Schule kam erst Bundeswehr und danach folgte 1988 die Ausbildung. Zunächst war Uwe Weis in der EDV tätig. Stammdatenpflege, Rechnungsabwicklung und Leergutkontrolle waren die Hauptaufgaben. 

Als das Peterstaler Sponsoring immer intensiver wurde – über 300 Events im Jahr – entstand in den 90er Jahren eigens eine Stelle dafür. Die war ihm auf den Leib geschneidert. Von anfangs 150 kletterte die Anzahl der unterstützten Vereine auf heute über 500. Es gab auch Bundesliga-Zeiten, zum Beispiel mit den Stuttgarter Kickers, dem KSC und den einschlägigen Handballvereinen der Region. Bis auf wenige Ausnahmen hat man sich vom Profi-Bereich weitgehend zurückgezogen. „Damals war Bundesliga immer Chefsache“, aber das Drumherum musste auch organisiert werden. Und das war und ist die Sache von Uwe Weis.

Peterstaler bewies auch Ideenreichtum, um den regionalen Sport zu fördern, so zum Beispiel der Bezirkspokal für aktive Mannschaften im Bezirk Offenburg. Um den Pokal aufzuwerten, wurde „Wir fahren nach Berlin“ aus der Taufe gehoben. Die Mannschaft des Pokalgewinners reist zum DFB-Pokal-Finale nach Berlin. Schlagartig schnellte das Interesse der Fußballvereine und ihrer Fans nach oben. Diesen Preis übergibt Uwe Weis jedes Jahr am Ostermontag selbst an die Sieger-Mannschaft. „Fand das Endspiel früher fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, kommen zu diesem Finale inzwischen regelmäßig über 2.000 Zuschauer.“

Auch ist es dem findigen Kaufmann gelungen, mit den Sportbekleidungsherstellern NIKE und Kempa eine Teamsport-Idee umzusetzen. Die Vereine können komplette Trikotsätze inklusive Beflockung, sowie Trainingsanzüge, T-Shirts, Sweatshirts, Regenjacken zu tollen Konditionen erwerben.

Er weiß auch, wie Vereinsvorstände ticken. Er ist selbst einer, vom SV Schapbach. „Daher kann ich mich gut in meine Gesprächspartner reinversetzen.“ Grundsätzlich ist für den Fachmann auf „der Sportschiene erstmal fast alles interessant, nicht nur die Hauptsportarten Fußball und Handball.

Zu Erstgesprächen fährt Uwe Weis meistens zu den Vereinen. Er will die Menschen, den Verein, das Umfeld kennenlernen. Oft ist ein Gespräch nur Routine. Manchmal entwickeln sich weitere Aspekte, auch Synergien. „Ich bin sehr vertrieblich gepolt!“ Kein Wunder also, dass er auch als Gebietsleiter im Vertrieb Fachhändler betreut, sozusagen „um die Haustür rum“ im Raum Freudenstadt und im Zollern-Alb-Kreis. „Viele Händler kannte ich ja schon – entweder vom Sponsoring oder von meinen Anfangszeiten in der EDV.“

Während also das Gebiet in seiner Funktion als Gebietsleiter räumlich begrenzt ist, bereist Uwe Weis im Sponsorbereich das komplette „Peterstaler-Vertriebsgebiet“. „Zwischen Bodensee und Mannheim ist alles dabei“, lacht er. Seine Arbeitszeiten sind demnach auch sehr flexibel. „Nichtsdestotrotz erfüllen wir nicht jede Anfrage und scheuen uns auch nicht, diese freundlich abzusagen.“ Ihm ist dabei wichtig, dass die Vereine schnell eine Antwort erhalten. „Das gehört sich einfach.“

Und wenn er nicht für Peterstaler und den Sport unterwegs ist? Sein Hobby sind der SV Schapbach und der FC Bayern. Er hat eine Dauerkarte für die Allianz-Arena in München. „Zum Glück spielt da meine Familie mit.“ Stolz ist er auf seine Söhne. Einer spielt wie er Fußball. Der andere ist gerade süddeutscher Meister im Video Clip Dance HipHop geworden. Die Formation Body Rock aus Freudenstadt hat dabei sogar den letztjährigen deutschen Meister geschlagen.

Radiospot

Für die kampagnenbegleitenden Radiospots waren die Kollegen persönlich zum Einsprechen im Studio.

Hier können Sie sich Uwes Spot direkt anhören!